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Musik

Der musikalische Pfad Louisianas schlängelt sich durch zahllose Kulturen und Generationen der Musikgeschichte. Er nimmt seinen Weg in den großen Stadtzentren auf und breitet sich dann in den ländlichen Gebieten aus. Immer wieder hört man in seinem Echo die Andersartigkeit und Besonderheit dieser Region heraus. Auf seinem ganzen Weg trägt er die melodischen Träume und Hoffnungen, die Klagen und den Geist von Louisiana mit sich.

Von den großen Konzertsälen bis hin zu obskuren „Honky-Tonk" Kneipen, vom historischen Congo Square in Armstrong Park bis zu den Stätten, wo die Mardi Gras Indians spielen: Besucher, die sich auf den „Music Trail", den Musikpfad begeben, sind auf Schritt und Tritt von der reichen und unverwechselbaren Musikgeschichte Louisianas umgeben. Wenn dieses Gefühl eine offizielle Hymne hätte, wäre sie ganz gewiss der Satz, der das Lebensgefühl der Menschen Louisianas am besten widerspiegelt: Joie de vivre – die Lust am Leben.

Louis Armstrong, Fats Domino, Mahalia Jackson, Pete Fountain, Jerry Lee Lewis, Harry Connick Jr. - alle diese Musiker stammen aus Louisiana. Unser Bundesstaat ist in musikalischer Hinsicht absolut eine klasse für sich. Lassen Sie sich begeistern von der schier unglaublichen Vielfalt der Musikstile, die in Louisiana zu hören sind.


Jazz

New Orleans ist - wie allseits bekannt - die Wiege des Jazz. Die Ursprünge gehen auf die sonntäglichen Treffen der Sklaven am Congo Square, unweit des French Quarter, zurück. Der Jazz wurde dann in den Bars und Bordellen der Stadt groß. Zu den frühen örtlichen Jazz-Granden zählen u.a. Jelly Roll Morton und natürlich Louis Armstrong. Heute ist Jazz wie der Herzschlag von New Orleans. Man hört ihn in Parks, in den Strassen und bei allen Veranstaltungen.

Cajun

Die Cajun-Musik hat ihren Ursprung in den Bayous von Cajun-Country. Die im 18. Jahrhundert zugewanderten "Acadiens" vermengten ihre von französichen Wurzeln geprägte Musik mit afrikanischen und indianischen Rythmen.

Von ihren deutschen Nachbarn entlehnten sie ein neues Instrument - das Akkordeaon - und legten den Grundstein für eine eigenständige amerikanische Musikrichtung. In den Liedern geht es häufig um unglückliche Liebe und Arbeitsmühen; dennoch handelt es sich um schnelle Rythmen, so dass sich Cajun gut als Tanzmusik eignet.

Zydeco

Zydoco ist ein naher Verwandter der Cajun-Musik. Dieser Stil geht auf die Kreolen im südlichen Louisiana zurück. Bei Zydeco kommen das Wachbrett und traditionelle afrikanische Rythmen dazu. Zydeco ist heute zwar weit über die Grenzen des Cajun Country hinaus ein Begriff - doch der beste Ort zum Genießen dieser schwingenden Rythmen ist nach wie vor die Heimat desselben - das Cajun Country.

Gospel

Die in New Orleans ansässige Mahalia Jackson war eine der größten Künstlerinnen dieser freudvollen, im Glauben begründeten Musik, die aus den "Spirituals" der afroamerikanischen Bevölkerung hervorging. Die beste Gelegenheit einer Gospel-Darbietung beizuwohnen, hat man natürlich Sonntagvormittag einer Kirche. Aber auch die zahlreichen Musik-Festivals in ganz Louisiana bieten gute Möglichkeiten.

Rockabilly

Die Wurzeln des Rockabilly - einer Mischung aus Rock'n Roll, Country und Blues - sind in den Städten und Dörfern des Sportsman's Paradise zu suchen. Elvis Presley z.B. trat zu Anfang seiner Karriere auf der Louisiana Hayride Bühne in Shreveport auf. Heute ist das "Piney Woods Opry" in Abita Springs (Greater New Orleans) einer der besten Orte für Country- und Bluegrass-Konzerte in ganz Amerika.