• owner photographer
  • 05 CypressBendResort
  • 07 FontainebleauSP
  • LA Gourmetreise 2010  0803
  • 13 PeachOrchard
  • Photo Credit Louisiana Office of Tourism
  • Photo Credit Louisiana Office of Tourism
  • Photo Credit Louisiana Office of Tourism
  • Photo Credit Werner Krug
  • Photo Credit Louisiana Office of Tourism

Kulinarisches

Louisiana ist bekannt als kulinarischer Schmelztiegel. Die hiesige Küche entstand durch den Einfluss der zahlreichen ethnischen Gruppen, die im Laufe von zwei Jahrhunderten in Louisiana ihre neue Heimat fanden. Die Bewohner von Louisiana schätzen gutes Essen, das sie am liebsten mit Freunden genießen. Aber was genau sind denn nun die landestypischen Spezialitäten, die man unbedingt einmal probiert haben sollte? Hier ein kleiner Einblick:

Besucher aus aller Welt bezeichnen die lokalen Speisen in Louisiana oftmals als „exotisch". Aber hätten Sie gewusst, welche Völkergruppen einst zur heutigen Küche von Louisiana beigetragen haben? Wir verraten es Ihnen: Neben französischen, spanischen und sizilianischen Einflüssen schwingen auch westafrikanische, indianische und sogar deutsche Elemente im Essen mit. Die vielzitierte Cajun-Küche ist die Küche der französischstämmigen Einwohner, den Cajuns. Hierbei handelt es sich um eine eher einfache und rustikale Küche aus regional verfügbaren Zutaten. Die kreolische Küche entspricht einem etwas gehobeneren Kochstil, der sich hauptsächlich in New Orleans entwickelte. Im Cajun Country werden hauptsächlich Mais, Okra, Chili, Zwiebeln und Knoblauch angebaut, und Schwein und Geflügel gehalten. Auch Fischfang spielt eine wichtige Rolle. Die Cajun-Küche ist pikant bis scharf, häufig werden die in Louisiana erfundene Tabasco-Sauce oder andere Chili-Saucen sowie Cayennepfeffer verwendet. Und auch ein einfaches Sandwich ist hier nicht einfach nur ein Sandwich – die Zutaten und die Art der Zubereitung sind hier ein wenig anders, es ist mit viel Liebe gemacht und eben etwas ganz Besonderes.


Aus dieser besonderen Küche gibt es fünf Dinge, die man in Louisiana unbedingt probiert haben sollte:

Po-Boys
Der „Po-Boy" (ursprünglich poor boy = armer Junge) ist in den USA auch bekannt unter dem Namen „Sub" oder „Hoagie" und unterscheidet sich rein äußerlich kaum von ihnen. Das Brot ist etwas fester, und neben den Zutaten Eisbergsalat, Tomate, Gurke und Mayonnaise wird das Brot mit frittierten Krustentieren oder heißem Roastbeef mit Bratensoße belegt. 

Beignets
Die New-Orleans-typische Spezialität aus frittiertem Teig wird auch „französischer Donut" genannt und ähnelt dem deutschen Schmalzgebäck. Am besten genießt man ihn nachmittags mit einer großen Tasse Café au Lait. 

Gumbo
Der herzhaft-würzige Eintopf ist genau das Richtige, um sich an kühlen Tagen aufzuwärmen, aber er schmeckt natürlich auch im Sommer. Gumbo wird häufig mit Krustentieren wie Krabben oder Shrimps oder Geflügel und geräucherten Würsten wie der Andouille zubereitet. Als Grundlage wird eine braune Mehlschwitze (Roux) zur Bindung verwendet, hinzu kommen Tomaten, Okraschoten und Filé-Pulver, die gemahlenen Blätter des Sassafrasbaums. Gumbo wird ziemlich stark gewürzt und mit frisch gekochtem Reis serviert. 

Jamabalya
Das auf Langkornreis aufgebaute Gericht erinnert an eine Art Paeilla und ist typisch für die Cajun- und krelosche Küche Louisianas. Dabei werden Reis, Gemüse, Fleisch oder Fisch mit der sogenannten "Holy Trinity" (Zwiebeln, Staudensellerie und Gemüsepaprika) gewürzt und anschließend geschmort. Für wen das noch nicht genug Würze hat, der kann jederzeit mit diversen Chilisaucen nachwürzen.

Flusskrebse
Die Krustentiere tummeln sich zuhauf in den Sümpfen Louisianas – und galten früher eher als „Arme-Leute-Essen". Heutzutage sind Flusskrebse eine beliebte Delikatesse im ganzen Staat, man findet sie im würzigen Eintopf mit Reis, dem Crawfish Étouffée, oder auch als Pastete, am besten sollte man sie aber einfach nur gekocht genießen – New Orleans auf seine authentischste Art: Meist bestellt man drei oder fünf Pfund Flusskrebse, die zusammen mit Gewürzen, Kartoffelstücken, Maiskolben, Zwiebeln und manchmal auch Champignons oder Räucherwurst gekocht und auf einem großen Tablett serviert werden. Gern wird solch eine Portion gemeinsam verzehrt und noch nachbestellt. 

Bananas Foster
Ein Klassiker in der gehobenen Küche von New Orleans! Das Dessert besteht aus längs geschnittenen Bananen, einer Kugel Vanilleeis, einer Soße aus Rum, Butter und Zucker und ganz viel Feuer: Es wird am Tisch flambiert, weshalb es nicht nur lecker schmeckt, sondern auch noch Spaß macht. Man findet es auf fast jeder Speisekarte in guten Lokalitäten.