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  • Photo Credit Louisiana Office of Tourism
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Geschichte

Der Name „Louisiana" geht zurück auf den französischen König Ludwig („Louis") XIV., denn das ursprünglich spanische Gebiet war im 17. Jahrhundert von den Franzosen für sich beansprucht worden und ging erst nach einigem Hin und Her zwischen Spanien und Frankreich im Zuge des „Louisiana Purchase" 1803 unter der Regierung von Thomas Jefferson von Napoleon in den Besitz der USA über.

Gerade diesem Gerangel der verschiedenen Mächte verdankt Louisiana heute seine ethnische Vielfältigkeit, die im ganzen Staat allgegenwärtig ist. Man sieht sie sowohl im unterschiedlichen Erscheinungsbild der Bevölkerung, als auch in der Verschiedenheit der Baustile; man hört sie sowohl in den unterschiedlichen Sprachen, als auch in den verschiedenen Musikrichtungen wie dem Jazz, aber auch der Cajun-oder Zydecomusik, die in Louisiana zu Hause sind; man schmeckt sie in der vielseitigen Küche, welche die verschiedenen Kulturen eingebracht haben, und man fühlt sie sogar förmlich überall um sich herum.


Näheres zur Geschichte

Seit der Annektion durch den Spanier Hernando de Soto 1551 wurde Louisiana unter 10 verschiedenen Flaggen regiert. LaSalle beanspruchte Louisiana später für Frankreich. Über die Jahre hinweg war Louisiana immer wieder dem britischen Union Jack, der dreifarbigen Flagge Napoleons, der Lone Star Flagge der Republik West Florida und den 15 Sternen und Streifen der Vereinigen Staaten. Mit dem Ausbruch des Bürgerkrieges wurde Louisiana eine unabhängige Republik für sechs Wochen, bevor schließlich die Zusammenführung mit der Union vorgenommen wurde.

Die ursprünglichen französischen Kolonisten wurden bald mit den spanischen verbunden und 1764 mit den verbannten Acadiern aus Neuschottland. Später ließen sich französische Aristokraten in Louisiana nieder, nachdem sie vor der Sklavenrevolte auf den Westindischen Inseln oder der Französischen Revolution geflohen waren. 1719 wurden Hunderte deutscher Familien von der West Company rekrutiert und erhielten die königliche französische Urkunde zur Entwicklung in Louisiana. Siedler von den Kanarischen Inseln kamen 1770 an. Unter der Regierung von Thomas Jefferson wurde 1803 Louisiana in Verhandlungen mit Napoleon zurückerworben und hatte damit fast die doppelte Größe der neuen Vereinigten Staaten. Diese Region hatte fortan eine große Bedeutung für den Handel und die Sicherheit des amerikanischen Mittleren Westens. New Orleans und die umliegenden Gebiete kontrollierten die Mündung des Mississippi Flusses, der ein wichtiger Transportweg für landwirtschaftliche Produkte aus dem Mittleren Westen war. Später wurden 13 Staaten oder Teile der Staaten aus dem Louisiana Erwerb ausgeschlossen.